Die Nachfolge ist geplant, die Verträge sind vorbereitet oder geschlossen. Im Betriebsalltag laufen die Entscheidungen weiter über Sie. Die nächste Generation trägt Aufgaben und Titel, gefragt wird weiterhin der Senior.
Die Nachfolge im Familienunternehmen scheitert selten an der Bewertung, am Gesellschaftsvertrag oder an der Steuer. Sie scheitert daran, dass niemand vereinbart hat, wann der Übergeber aufhört zu entscheiden. Genau an dieser Stelle setzt meine Arbeit an.
Die Belegschaft fragt weiter den Senior, auch wenn die Nachfolge zuständig ist. Kunden verlangen weiterhin den Übergeber. Entscheidungen der Nachfolge stehen unter dem stillen Vorbehalt, dass der Senior anderer Meinung sein könnte. Wer sich heraushalten wollte, greift ein, sobald es eng wird.
Ich nenne das eine Scheinübergabe: formal ist übergeben, faktisch wird weitergeführt. Sie löst sich nicht von allein, sie verfestigt sich.
Sie wollen wissen, wie eine Begleitung abläuft und was sie kostet. → Führungsübergabe vor der Nachfolge
Sie wollen das Thema erst in Ruhe verstehen. → Wissen zur Unternehmensnachfolge, geordnete Texte aus der Praxis, von der Vorbereitung bis zur Übergabe.
Sie wollen Ihre Situation schildern. → Klärung anfragen
Susanne Kruse, Ausbildung als Steuerfachangestellte, Diplom-Kauffrau, zuletzt VP Finance in einem internationalen Diagnostikunternehmen, seit 2018 selbstständig. Ich kenne die Zahlen und die Strukturen, in denen Familienunternehmen entscheiden, und ich arbeite an der Stelle, an der Zahlen nichts mehr klären.
Ich begleite familieninterne Übergaben deutschlandweit, online und vor Ort. Mein Sitz ist in Mecklenburg-Vorpommern.
Am Anfang steht ein Gespräch, in dem Sie Ihre Situation schildern und ich Ihnen sage, ob eine strukturierte Führungsübergabe hier sinnvoll ist oder ob andere Schritte anstehen. Eine Absage an dieser Stelle ist ein sauberes Ergebnis.